8 mm Filmkameras

8 mm Filmkameras - Filmen mit besonderem Charme

Der seit 1965 erhältliche 8 mm Film ist ein Medium mit Retrocharme. Das Filmmaterial, das in einer praktischen Einlegekassette geliefert wird, reicht für eine Filmzeit von 3,5 Minuten. Zur Entwicklung wird der Film ins Fotolabor gesendet und kommt fertig aufgewickelt auf einer kleinen Spule zurück, die 15 Meter Film fasst. Einzelne Filmstreifen lassen sich kürzen oder mit speziellen Klebstreifen aneinandermontieren. Das fotochemische Material ist Jahrzehnte haltbar und kann nachträglich digitalisiert werden.

Wo findet man das Verbrauchsmaterial?

Super 8-Filmstreifen sind problemlos erhältlich. Kodak, ADOX und Fuji stellen die benötigte Fotochemie her. Bei der Consumer Electronics Show 2016 stellte Kodak eine neue Super 8-Kamera im Retrostil mit Digitaldisplay vor. Klebepressen, Kameras und Projektoren erhalten Sie aber auch gebraucht und zumeist günstig online. Die Entwicklung des Films übernehmen Fachlabore. Falls Sie das Können und die Ausstattung dafür haben, können Sie Filme von Hand zu Hause entwickeln. Für Belichtungssteuerung und Antrieb benötigen die meisten Kameras normale Mignonbatterien oder Knopfzellen.

Welche wichtigen Tipps gibt es zum Kauf gebrauchter Super 8-Kameras?

Achten Sie darauf, dass die Kamera in gepflegten Zustand ist und Gebrauchsanleitung und passende Kameratasche beiliegen. Der Projektor läuft mit 230 Volt Wechselstrom. Ein VDE Sicherheitscheck durch eine Fachwerkstatt wäre optimal. Beim Filmeinlegen müssen Sie darauf achten, dass der Filmanfang gestanzt oder angeschnitten ist und der Filmkanal sauber. Beim erstmaligen Test am Besten einen alten Flohmarktfilm verwenden!

Was müssen Sie beim Drehen beachten?

Verwacklungen, Unschärfe und Aufnahmegeräusche der Kamera können ein Stilmittel sein. Ansonsten gibt es ein paar Faustregeln für das analoge Filmen. Am Besten führen Sie die Kamera beidhändig oder stellen Sie hin, so werden die Aufnahmen nicht verwackelt. Vermeiden Sie extreme Panoramaschwenks und wildes Zoomen. Für die perfekte Schärfe die Entfernungseinstellung vor der Aufnahme kontrollieren, ganz heranzoomen - scharf stellen und dann den Bildausschnitt für die Aufnahme suchen! Lieber formatfüllende Bildausschnitte wählen als Panoramaeinstellungen, da die Auflösung der Kamera hier an Grenzen stößt.